Informatik - Team an der TU
Am 13. März 2025 war es wieder so weit: Unsere Schulsieger vom Informatikwettbewerb starteten an der TU Dresden zum Landeswettbewerb. Man traf sich wieder in der Schule und wurde von Schulleiterin Frau Mohaupt mit den besten Wünschen "in den Mannschaftsbus" verabschiedet. Gemeinsam mit Herrn Dreyer ging es zum Pfitzmann-Bau auf die Nöthnitzer Straße. Nur David aus der 7b musste in der Schule bleiben. Er hat sich ein großes Dankeschön verdient, dass er als Ersatzkandidat auch pünktlich früh erschienen ist. Sein "Pech" - alle waren gesund und munter da. Er hat dann im neuen Schuljahr als Achtklässler natürlich größere Chancen auf eine Teilnahme. Sich für Stufe 2 zu qualifizieren ist bei uns nicht einfach.
Verabschiedung in der Schulleitung
Dort im Foyer wurden die Lego-Roboter der Studenten begutachtet. Am Ende des 1. Semesters im Informatikstudium darf im Praktikum mit Lego-NXT "gespielt" werden. Auf einer Karte mit festen Punkten müssen vom Robi günstige Wege gefunden werden. An Hindernissen darf man nicht anecken. Bereitwillig gaben Studenten Auskunft. Den Linienverfolger über Helligkeitssensoren sowie den Ultraschallsensor für Abstandsmessung kannten wir von unseren Calli:Bot, die vom Calliope Mini gesteuert werden. Der Dijkstra-Algorithmus zur Navigation ist da schon komplizierter, aber es sind ja Studenten, die damit arbeiten und vielleicht hat man es schon einmal gelesen, dass dieser Algorithmus in den Navigationssystemen zum Einsatz kommt.
Roboter suchen günstige Wege
Wir sahen also "Angewandte Informatik" ganz nebenbei und dann gab es schon im Hörsaal die Eröffnung durch Herrn Dr. Rohland, der auf die Bedeutung der Informatik in vielen Lebensbereichen hinwies. Kryptologie für sichere Datenübertragung und KI sind aktuelle Schlagworte. Deutlich war der Hinweis, der KI nicht blind zu vertrauen, sondern die Ergebnisse stets kritisch zu prüfen. Hinter der KI stehen von Menschen bereitgestellte Daten und menschliche Interessen. Wie bei jedem Werkzeug gilt: Einsatz da, wo es nutzt.
Eröffnung im Hörsaal
Herr Dr. Rohland wünscht viel Erfolg. Herr Werner vom Schülerrechenzentrum
hatte die Organisation im Griff und gab entsprechende Hinweise.
Wir bedanken uns bei den zahlreichen Helfern des Rechenzentrums der TU
für die guten Arbeitsbedingungen.
Dann ging es aber endlich an die Aufgaben. Unser Referendar Herr Martens und Herr Dreyer unterstützten die Organisation bei Aufsicht und Korrektur, während Elsa (5a), Hannes (8a), Tillmann (9c), David (9c) und Jacob (10a) um jeden Punkt kämpften. Besonders schwer war es diesmal für die Klassenstufe 5/6. Hing man zu lange an einer Aufgabe fest, fehlte zum Schluss die Zeit für die nächste und man hat vielleicht nicht alles geschafft. In Klassenstufe 7/8 setzten sich die Schüler mit Tabellenkalkulation sowie Roboterprogrammierung in lab.open-roberta.org auseinander. Klassenstufe 9 bearbeitete eine Datenbank mit recht komplizierten Abfragen und dann Scratch. Auch da wurde es nach hinten heraus immer kniffliger und man brauchte schon eine gute Idee, um zu einer Lösung zu kommen. Ebenso in der 10 mit Datenbanken. Nicht jeder hat alles geschafft. Das ist in Wettbewerben normal. Davon darf man sich nicht entmutigen lassen - auch eine wichtige Seite im Leben.
Ergebnisse gibt es noch keine. Die stehen erst im Mai fest, wenn die sachsenweiten Schülerlösungen zusammengefasst noch einmal korrigiert wurden. Wir haben ja "Gegner" (Gleichgesinnte) in den Regionen Bautzen, Leipzig, Chemnitz und Zwickau. Mal sehen, wie es für unsere Starter ausgeht. Wir drücken die Daumen und danken dem Förderverein sowie den Eltern der Teilnehmer für die Unterstützung unserer Arbeit.
Kleine Galerie: